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Kalter Winter Zum Schluss sagt Stadionsprecher Christian Arbeit, dass die Fans diesen Moment im Herzen bewahren sollen, falls es ein kalter Winter werde. Wie schon im März und Ende Oktober 2020 herrscht ein wenig Endzeitstimmung. Ohne Alkohol und Spannung im Spiel läuft man ziemlich ruhig, aber mit breitem Grinsen aus dem Stadion
Ausverkauft und ausgelassen Die Durchsage mit der Zuschauerzahl wird gefeiert, aber nicht so sehr wie der Schlusspfiff. In den Gängen tänzen Kinder und die Union-Fans machen sich über die Herthaner lustig, die kurz vor Schluss noch ein paar Fackeln aufs Spielfeld geworfen hatten.
Pissoir als Corona-Maßnahme Der Maskenpflicht in den Gängen und an den Bierständen wird meistens erfolgreich durchgesetzt. Dass es in der Alten Försterei zu Gast seit einiger Zeit wieder draußen Pissoirs gibt, schadet auch nicht den Infektionsschutz.
Wie der Wind und das Meer Es mag auch an den Spielverlauf liegen, aber ie Stimmung ist deutlich weniger aufgeheizt als das letzte Derby in der vollen Alten Försterei. Es herrscht nicht Frieden Heim- und Gästeblock, aber sie ignorieren sich.
Kleines Stadion, gute Stimmung Auch ohne die Ultras ist die Stimmung im ganzen Stadion beeindruckend. Das liegt zumindest zum Teil an dem Spielverlauf. Fast jeder Block platzt aus allen Nähten. Manche haben sogar beschränkte Sicht aufs Spielfeld.
Hertha liegt bei Union 0:2 zurück. Und Trainer Pal Dardai ist nun Sauer auf Schiedsrichter Felix Brych. Dieser nahm kurz zuvor einen Hertha-Treffer zurück, weil Angreifer Piatek im Abseits gestanden haben soll. Sehr knappe Entscheidung, die bitter ist für Hertha. Alles in allem geht die 2:0-Führung für Union aber in Ordnung.
Dicht gedrängt Ein schöner Nebeneffekt des Alkoholverbots: viele Fans gehen so spät wie möglich erst ins Stadion. 10 Minuten vor Anpfiff stehen einige Dutzend noch dicht gedrängt am Eingang Waldseite. Maskenpflicht wird dabei aber sehr ernst genommen.