Bericht: Trump gab Zustimmung für Tötung Soleimanis schon im Sommer
US-Präsident Donald Trump hat einem US-Medienbericht zufolge die Tötung des iranischen General Qassem Soleimani bereits im Juni angeordnet. Das berichtet der Sender „MSNBC News“ unter Berufung auf mehrere aktuelle und frühere Beamte aus der US-Administration.
Trump habe die Tötung genehmigt für den Fall, dass Aktionen des Iran zum Tod von US-Bügern führten. Die endgültige Entscheidung für den Start des Angriffs auf Soleimani habe bei Trump gelegen. Die Attacke auf Soleimani folgte letztlich auf den Tod eines US-Bürgers bei einem Angriff im Irak.
Sollte Trump der Tötung Soleimanis bereits im Sommer 2019 zugestimmt haben, würde das seine Begründung für die Attacke zumindest fragwürdig erscheinen lassen. Denn Trump hatte als Grund angebliche Pläne Soleimanis für Angriffe auf mehrere US-Botschaften genannt.
US-Verteidigungsminister Mark Esper hat die Äußerungen Trumps inzwischen relativiert. Es habe keine konkreten iranischen Anschlagspläne gegeben, sagte er.