Showdown der Unverbesserlichen am Potsdamer Platz
Obwohl der Protesttag offensichtlich vorbei ist, wollen einige Querdenker das noch nicht wahrhaben. Mit der U-Bahn fahren sie vom Alex zum Potsdamer Platz, um an der Kundgebung der "Basis" auf dem nahen Leipziger Platz teilzunehmen. Doch diese Versammlung ist bereits beendet.
Im Bahnhof ruft die Gruppe Parolen. Doch schon trifft Bereitschaftspolizei ein, stoppt sie. Ein Querdenker beschimpft die Polizei durch sein Megafon. Die Polizeikräfte gehen vor, scheinen ihn gezielt festnehmen zu wollen. Der Rufer flieht durch den Bahnhof, verfolgt von den Beamt:innen. Die Polizeikräfte erwischen ihn zwar nicht. Sie erteilen aber anderen Querdenkern Platzverweise. Die Gruppe löst sich auf.
Kurz darauf zieht eine andere kleine Gruppe um die Influencer Carolin Matthie und Boris Reitschuster durch die Leipziger Straße. Auf dem Potsdamer Platz steht ein kleiner Gegenprotest der "Reptiloiden", einer linken Initiative. Die Gegendemo verhöhnt die Querdenker mit zynischen Sprüchen. Als die Querdenker über die Straße zu den Reptiloiden gehen wollen, schreitet die Polizei ein und drängt sie wieder zurück.
Das Protest-Wochenende endet so wie letzten seiner Art: Einige Videostreamer filmen sich selbst, während sie die Polizei anschreien oder interviewen sich gegenseitig. Die meisten anderen Querdenker sind längst gegangen.