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Daniel Krause
Author Daniel Krause

Seedrohne explodiert im Hafen von rumänischer Schwarzmeerstadt Konstanza

Im Hafen der rumänischen Schwarzmeerstadt Konstanza ist am Freitag eine Seedrohne explodiert. Durch die Detonation, die sich gegen 10.30 Uhr (Ortszeit, 9.30 MESZ) im zivilen Teil des Hafens ereignet habe, sei niemand zu Schaden gekommen, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Drohnen dieser Art werden auch im Krieg in der benachbarten Ukraine eingesetzt.

Nach der Explosion sollen an der Küste drei weitere unbemannte Boote entdeckt worden sein, berichtet das Nachrichtenportal Digi24 unter Berufung auf Insider. 

Erst vergangene Woche war in Rumänien in der Nähe der Grenze zur Ukraine eine Drohne eingeschlagen. Bei dem Vorfall gab es zwei Verletzte. Rumänischen Angaben zufolge hatte es sich bei der Drohne um ein russisches Fabrikat gehandelt. Moskau hatte die Angaben in Zweifel gezogen. (AFP/Reuters)
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Daniel Krause
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Aserbaidschan: Fünf Tote bei Drohnenangriff auf Frachter im Asowschen Meer

Bei einem Drohnenangriff auf zwei Frachtschiffe im Asowschen Meer sind nach Angaben der aserbaidschanischen Regierung fünf Aserbaidschaner getötet worden. Drei weitere Aserbaidschaner seien verletzt worden, erklärte das Außenministerium in Baku am Freitag unter Berufung auf eine Mitteilung aus Russland. Laut russischen Staatsmedien machte der russische Vize-Außenminister Michail Galusin die Ukraine für den Vorfall verantwortlich.

Das Asowsche Meer ist ein Nebenmeer des Schwarzen Meeres und mit diesem durch die Straße von Kertsch verbunden. Die Ukraine und Russland sind Anrainerstaaten. (Tsp/AFP)
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Daniel Krause
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Improvisierte russische Raketenwerfer könnten auf Versorgungsprobleme hinweisen

Russische Truppen nutzen im Raum Pokrowsk nach Angaben des ukrainischen Militärs immer häufiger improvisierte Abschussvorrichtungen für einzelne Raketen anstelle regulärer Artilleriesysteme. Das teilte Wolodymyr Polewyj, Sprecher des 7. Schnellen Reaktionskorps der ukrainischen Luftsturmtruppen, im ukrainischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit.

Nach Einschätzung Polewyjs könnte diese Entwicklung auf Probleme bei der Verfügbarkeit von Artilleriesystemen in diesem Frontabschnitt hindeuten. Er verglich die Methode mit Taktiken aus dem Vietnamkrieg, bei denen einzelne Raketen von provisorischen Startvorrichtungen abgefeuert worden seien, anstatt vollständige Mehrfachraketenwerfer einzusetzen.

Der Sprecher erklärte zudem, dass Russland weiterhin stark auf Infanterieangriffe setze, während die Artillerieunterstützung nach seiner Einschätzung eine geringere Rolle spiele. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben liegt derzeit nicht vor. (Yulia Valova)
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Daniel Krause
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Ukraine erhöht den Druck auf russische Nachschubrouten zur Krim

In sozialen Netzwerken sind neue Videoaufnahmen erschienen, die zerstörte russische Militärfahrzeuge entlang des Landkorridors zeigen, der Russland über den Süden der Ukraine mit der besetzten Krim verbindet.

Ukrainische Militärvertreter haben in den vergangenen Monaten wiederholt erklärt, den Feuerdruck auf russische Nachschub- und Versorgungsrouten im Süden des Landes erhöht zu haben. Der ukrainische Militärexperte Wladyslaw Seleznjow erklärte auf seiner Facebook-Seite, dass russische Einheiten zunehmend gezwungen seien, Nebenstraßen und alternative Routen für den Transport von Nachschub und Ausrüstung zu nutzen.

Der Landkorridor zur Krim gilt als eine der wichtigsten Versorgungsverbindungen für die russischen Streitkräfte im Süden der Ukraine. Nach Einschätzung von Experten könnten Störungen entlang dieser Route die Verlegung von Reserven, militärischer Ausrüstung und Versorgungsgütern erheblich erschweren. (Yulia Valova)
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Daniel Krause
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Update (10.35 Uhr): Offenbar vier Tote bei russischem Drohnenangriff auf Babynahrungsfabrik nahe Kyjiw

Bei einem russischen Drohnenangriff im Bezirk Browary in der Region Kyjiw sind am Freitag mindestens vier Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden, teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region Kyjiw, Mykola Kalaschnyk, auf seinem offiziellen Telegram-Kanal mit.

Nach Angaben der Rettungsdienste wurde die Produktionsstätte „Yahotynske für Kinder“ getroffen, ein ukrainischer Hersteller von Babynahrung und Milchprodukten. Bei den Opfern soll es sich um Mitarbeiter handeln. Durch den Angriff geriet ein Verwaltungsgebäude in Brand, zudem wurden Teile des Gebäudekomplexes zerstört. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Unter den Trümmern könnten sich noch zwei weitere Menschen befinden, teilte Kalaschnyk mit.

Fotos des ukrainischen Katastrophenschutzes zeigen erhebliche Schäden auf dem Werksgelände. Nach Angaben der Behörden befanden sich die Opfer zum Zeitpunkt des Angriffs an ihren Arbeitsplätzen. Die Ukraine wirft Russland vor, erneut gezielt zivile Infrastruktur angegriffen zu haben. (Yulia Valova mit dpa)
Auf diesem vom ukrainischen Rettungsdienst am 5. Juni 2026 aufgenommenen und veröffentlichten Foto sind ukrainische Rettungskräfte zu sehen.
Auf diesem vom ukrainischen Rettungsdienst am 5. Juni 2026 aufgenommenen und veröffentlichten Foto sind ukrainische Rettungskräfte zu sehen.   Bild: AFP PHOTO / UKRAINISCHER RETTUNGSDIENST 
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Author Daniel Krause

Ukraine meldet Treffer auf russisches Patrouillenschiff 

Die ukrainische Marine hat eigenen Angaben zufolge ein russisches Schiff in der Straße von Kertsch angegriffen, das zur Sicherung des Bereichs rund um die Krim-Brücke eingesetzt worden sein soll. Das teilte der Sprecher der ukrainischen Marine, Dmytro Pletenchuk, im Fernsehsender „My-Ukrajina“ mit.

Nach seinen Angaben handelt es sich um ein Patrouillenschiff der Küstenwache des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB vom Projekt 10410 („Swetljak“-Klasse). Solche Schiffe werden zur Kontrolle des Schiffsverkehrs, zur Überwachung von Gewässern und zum Schutz strategischer Infrastruktur eingesetzt. (Yulia Valova)
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Daniel Krause
Author Daniel Krause

Feuerpause nahe AKW Saporischschja soll Reparaturen ermöglichen

Eine von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ausgehandelte Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine in der Nähe des südukrainischen Atomkraftwerkes Saporischschja ist in Kraft getreten. Dies ebne den Weg für dringend notwendige Reparaturen an der Stromleitung zum AKW, teilt die IAEA mit. Die Reparaturen seien erforderlich, um die Gefahr eines atomaren Unfalles zu verhindern. Techniker beider Seiten würden in den kommenden Tagen mit den Arbeiten beginnen. 

Das AKW mit seinen sechs Reaktoren ist das größte Europas. Im März 2022, kurz nach Beginn der großangelegten russischen Invasion der Ukraine, brachten russische Truppen das Atomkraftwerk unter ihre Kontrolle. Immer wieder kam es rund um das nahe der Front gelegene AKW zu Kämpfen, auch auf dem Gelände selbst schlugen wiederholt Geschosse ein und verursachten Schäden. Das AKW ist aus Sicherheitsgründen nicht in Betrieb. In der Anlage befindet sich allerdings radioaktives Material. (Reuters)
Das Kernkraftwerk Saporischschja ist im Hintergrund des flachen Kachowka-Stausees zu sehen (Symbolbild).
Das Kernkraftwerk Saporischschja ist im Hintergrund des flachen Kachowka-Stausees zu sehen (Symbolbild).   Bild: dpa/AP/Kateryna Klochko
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner

Merz und Macron starten Westbalkan-Initiative

Deutschland und Frankreich wollen heute bei einem Gipfeltreffen der EU mit sechs Westbalkan-Staaten in Montenegro eine neue Initiative für eine Beschleunigung der EU-Erweiterung starten. Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron reisen mit einem gemeinsamen Positionspapier an, nach dem Beitrittskandidaten schon während der laufenden Verhandlungen schrittweise an die Europäische herangeführt werden sollen. 

Die Erfüllung gewisser Aufnahmekriterien soll etwa mit einem Zugang zum EU-Binnenmarkt oder der Entsendung von Beobachtern in EU-Institutionen belohnt werden. So sollen Anreize für schnellere Reformen geschaffen werden. Außerdem soll der Verhandlungsprozess vereinfacht werden. 

Die deutsch-französische Initiative schließt an einen Vorstoß an, den Merz vor zwei Wochen für eine „assoziierte Mitgliedschaft“ der Ukraine gemacht hat, also eine Art „EU-Mitgliedschaft light“ für das Land, das sich im Krieg mit Russland befindet. Eine schnelle Mitgliedschaft, wie sie von der Ukraine gefordert wird, ist aus Sicht des Kanzlers derzeit unrealistisch. 

Der Sonderstatus soll seiner Ansicht nach aber kurzfristig Gespräche über ein Ende des Krieges erleichtern und der Ukraine die notwendige Rückendeckung dafür geben – unter anderem durch eine politische Zusage der Mitgliedstaaten, die EU-Klausel für militärischen Beistand auch auf die Ukraine anzuwenden. 

Die Ukraine lehnt den Merz-Vorstoß bisher ab und pocht auf eine schnelle Vollmitgliedschaft. (dpa)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner

Wadephul an Putin: Über Ukraine mit Europäern verhandeln

Außenminister Johann Wadephul ruft den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit eindringlichen Worten zu Verhandlungen über eine Friedenslösung in der Ukraine auf - unter Beteiligung der Europäer. „Es ist jetzt an der Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen“, appellierte der CDU-Politiker beim Treffen mit seinem Kollegen Roberto Velasco in Mexiko-Stadt an Putin. „Ich glaube, alle sehen, dass der Konflikt in einer Phase ist, die dringend danach schreit, beendet zu werden.“ 

Wadephul pochte auf die Einbeziehung Deutschlands und der EU in eine Verhandlungslösung. Es gehe um den europäischen Kontinent, mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine und den Beitrittsprozess zur EU – diese Dinge könnten nur mit und durch die Europäer besprochen und verhandelt werden. „Deswegen werden die Europäer an diesen Verhandlungen zu beteiligen sein.“ Er fügte hinzu: „In welchem Format und wann das genau geschieht, das können wir jederzeit entscheiden.“ (dpa)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner

Tote und Verletzte bei Gleitbombenangriff auf Saporischschja

Bei einem russischen Angriff auf die südostukrainische Region Saporischschja kam nach Angaben des Gouverneurs eine Frau ums Leben. Elf weitere Menschen wurden bei dem Angriff mit Gleitbomben verletzt, teilte Gouverneur Iwan Fedorow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Am Abend herrschte dort immer wieder Luftalarm. (Reuters)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner

Putin wirft Europa Ignoranz bei Ehrung von Andrij Melnyk vor

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat Europa Ignoranz für die feierliche Umbettung des Nazikollaborateurs Andrij Melnyk in die Ukraine vorgeworfen. Lediglich Polen und Israel hätten „halbherzig“ darauf reagiert, sagte er auf einer Pressekonferenz in St. Petersburg. Putin erwähnte auch die Benennung einer Spezialeinheit der ukrainischen Armee nach den „Helden der Ukrainischen Aufstandsarmee“. Die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) verübte während des Zweiten Weltkriegs Massaker in der heutigen Westukraine, der zehntausende Polen zum Opfer fielen. 

Vor anderthalb Wochen wurde der ukrainische Nationalist Andrij Melnyk mit einem Staatsbegräbnis unter Anwesenheit von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko und Parlamentschef Ruslan Stefantschuk auf dem Nationalen Militärfriedhof bei Kiew geehrt. 

Der von Melnyk angeführte Teil der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) beteiligte sich nach dem deutschen Einmarsch in die Sowjetunion an Besatzungsbehörden. Ihre Mitglieder ermordeten Juden und Polen. OUN-Angehörige stellten zudem den Kern der auf Adolf Hitler vereidigten Freiwilligeneinheit der Waffen-SS Galizien. Melnyk starb 1964 in Köln, wurde aber in Luxemburg beigesetzt. Seine sterblichen Überreste wurden im Mai in die Ukraine überführt. 

Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zeigte sich bei X „beunruhigt“ über derartige Gedenkfeiern „auf Kosten der historischen Wahrheit und des Gedenkens an die Opfer des Holocausts“. In Polen wurde insbesondere die Ehrung der UPA durch Selenskyj scharf kritisiert. Präsident Karol Nawrocki schlug vor, seinem ukrainischen Kollegen den 2023 verliehenen polnischen Orden des Weißen Adlers wieder abzuerkennen. 

Mit westlicher Hilfe führt die Ukraine seit mehr als vier Jahren einen Abwehrkampf gegen eine russische Invasion. Moskau marschierte auch unter dem Vorwand einer „Entnazifizierung“ in das Nachbarland ein. (dpa)
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Christoph Zempel

Bericht: Pentagon dürfte Raketen-Lieferung an Deutschland absagen

Das US-Verteidigungsministerium dürfte einem Medienbericht zufolge die geplante Lieferung von „Tomahawk“-Marschflugkörpern an Deutschland absagen. Ein Grund dafür sei die Sorge von US-Regierungsvertretern, dass Russland die Stationierung der Präzisionswaffen als Eskalation betrachten und Vergeltung üben könnte, berichtet das Nachrichtenportal „Politico“ unter Berufung auf Insider. Zudem sorge sich die US-Regierung um ihre eigenen schrumpfenden Bestände. In den ersten Wochen des Iran-Krieges seien Tausende „Tomahawk“- und „Patriot“-Lenkwaffen verschossen worden. (Reuters)
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Christoph Zempel

Update (5.6.; 11 Uhr) Selenskyj schlägt Putin Treffen vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schlägt dem russischen Staatschef Wladimir Putin in einem offenen Brief ein Treffen vor, um ein Ende des Krieges zu vereinbaren. Die Mehrheit der Russen sei der ukrainischen Raketen- und Drohnenangriffe, der Inflation und der Treibstoffknappheit überdrüssig und bereit für den Frieden, erklärt Selenskyj. Sollte Putin nicht zu dem Schluss kommen, dass es Zeit für ein Kriegsende sei, werde die Ukraine weiter um ihre Existenz kämpfen. Dies könne Putins Machtposition gefährden. „Es ist eine Tatsache in der russischen Geschichte, die Sie gut kennen: Wenn Russland müde wird, steht ein Wandel bevor“, heißt es in dem Schreiben. 

Putin ist über den offenen Brief Selenskyjs informiert, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag der amtlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. (Reuters)
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Jean Mikhail

Selenskyj: Mindestens 700 Kinder seit Kriegsbeginn durch Russland getötet

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat anlässlich des „Internationalen Tages der unschuldigen Kinder als Opfer von Aggression" ukrainische Opferzahlen genannt. Demnach seien seit Beginn des russischen Angriffskrieges mindestens 700 ukrainische Kinder durch russische Angriffe getötet worden. 

„Hinter jeder Zahl steht ein Kind, dessen Zukunft gestohlen wurde. Russland muss für diese Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden", schrieb Selenskyj. 

Die tatsächlichen Zahlen liegen wahrscheinlich höher, da der Ukraine Zugang zu Daten aus besetzten Gebieten fehlt. Außerdem wurden tausende ukrainische Kinder nach Russland deportiert.
June 4 is the International Day of Innocent Children Victims of Aggression. It honours kids affected by war and violence. Since Russia's full-scale invasion of Ukraine began, at least 707 Ukrainian children have been killed. Behind every number is a child whose future has been… pic.twitter.com/eUEzgOSvEN— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) June 4, 2026
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Jean Mikhail

Tote nach russischem Angriff im Gebiet Sumy

Bei einem russischen Angriff auf das grenznahe nordostukrainische Gebiet Sumy sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Vier verletzte Frauen seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte Militärgouverneur Oleh Hryhorow bei Telegram mit. Zu den näheren Umständen der Attacke machte er keine Angaben. Die betroffene Siedlung Jampil ist nur etwa 20 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. (dpa)
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Jean Mikhail

Französisches Militär fängt mehrere russische Militärjets über der Ostsee ab

Französische Kampfflugzeuge sind in der vergangenen Woche im Rahmen eines Nato-Einsatzes elf Mal aufgestiegen, um russische Militärmaschinen über der Ostsee abzufangen. Die hohe Zahl an Abfangeinsätzen könne ein Signal sein, dass Russland in der Woche seines Wirtschaftsforums in St. Petersburg seine Muskeln spielen lassen wolle, sagt der Sprecher der französischen Streitkräfte und spricht von Provokationen. 

„Die französische Einheit, die im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung im Baltikum eingesetzt ist, hat mehrere russische Militärflugzeuge abgefangen, die ohne Flugpläne oder Funkkontakt flogen.“ Der Nato-Einsatz „Baltic Air Policing“ sichert den Luftraum der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, da diese selbst nicht über die nötigen Kapazitäten verfügen. Die Vorfälle folgen auf eine Reihe von Fällen, in denen Militärdrohnen in den Luftraum von Finnland, Estland, Lettland und Litauen eingedrungen waren. Dies hatte die Befürchtung gestärkt, der Krieg in der Ukraine könnte auf die nördlichen Grenzen der Nato zu Russland übergreifen. (Reuters)
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Jean Mikhail

Russland: Erwarten bald Kontakt zu US-Gesandten Witkoff und Kushner

Der russische Investitionsbeauftragte Kirill Dmitrijew rechnet der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge damit, dass es noch in dieser Woche Kontakt zu den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner geben wird. Die beiden hatten zwischen Russland und der Ukraine vermittelt. Die Friedensbemühungen gerieten ins Stocken, nachdem die USA und Israel am 28. Februar den Krieg gegen den Iran begonnen hatten. (Reuters)
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