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Von der Leyen: EU arbeitet an konkreten Plänen für die Entsendung multinationaler Truppen in die Ukraine

Die EU arbeitet nach den Worten von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an konkreten Plänen für die Entsendung multinationaler Truppen in die Ukraine. Dies sei Teil von Sicherheitsgarantien nach einem Ende des Konflikts und werde von den USA unterstützt, sagt von der Leyen der Zeitung „Financial Times“. Präsident Donald Trump habe eine amerikanische Präsenz als Teil dieser Garantien zugesichert. (Reuters)
EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen bei einem Besuch in Polen.
EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen bei einem Besuch in Polen.   Bild:  Agnieszka Sadowska/ Agencja Wyborcza.pl via REUTERS 
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in der Vergangenheit offen für Gespräche mit Russlands Machthaber Putin gezeigt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in der Vergangenheit offen für Gespräche mit Russlands Machthaber Putin gezeigt.   Bild: Kay Nietfeld/dpa

Selenskyj sieht keine Gesprächsbereitschaft bei Putin

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht weiterhin keine Gesprächsbereitschaft von Kremlchef Wladimir Putin. Vor zwei Wochen sei in Washington verkündet worden, dass Moskau „genau heute“ zu einem Treffen auf Führungsebene bereit sein müsste, erinnerte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. „Aber das Einzige, was Russland tut, ist, in den weiteren Krieg zu investieren.“ 

Und Putin mache während seines aktuellen Besuchs in China nur neue Ausflüchte. „Das ist sein Lieblingssport“, sagte Selenskyj. Weltweit werde die Notwendigkeit eines schnellen Kriegsendes betont. „Der einzige, der Krieg will, ist Russland.“ 

Trotz der von Washington erwarteten direkten Verhandlungen der Präsidenten Russlands und der Ukraine zeigt Moskau bisher keine Gesprächsbereitschaft. Aus dem Kreml gab es bisher lediglich Ausflüchte. Russlands Außenminister Sergej Lawrow betonte zuletzt gar, dass Putin nicht mit Selenskyj sprechen wolle, da er dessen Legitimität als Präsident der Ukraine anzweifle. Der Grund sei, dass dieser trotz abgelaufener Amtszeit unter Kriegsrecht – entsprechend der ukrainischen Verfassung – weiterhin an der Staatsspitze in Kiew stehe. Putin selbst regiert durchgehend seit 2012, auch dank zu seinen Gunsten veränderter Verfassungsbestimmung, politischen Repressionen und Wahlmanipulationen. (dpa)

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Medienbericht: Europäische Spitzenpolitiker treffen sich zu Ukraine-Gesprächen am Donnerstag in Paris

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron kommen am Donnerstag in Paris europäische Spitzenpolitiker zu Gesprächen über die Ukraine zusammen. Das berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf drei Diplomaten. Zu den Teilnehmern gehören demnach Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und Nato-Generalsekretär Mark Rutte. (Reuters)
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Umfrage: Ukrainer für Waffenruhe nur mit Garantien

Eine große Mehrheit der Ukrainer hat sich bei einer Umfrage für eine Waffentruhe lediglich bei klaren Sicherheitsgarantien ausgesprochen. Gleich 75 Prozent von insgesamt 1.600 befragten Ukrainern sahen entsprechende Sicherheitsgarantien Europas und der USA als Vorbedingung für ein Ende der Kampfhandlungen, wie die Befragung der ukrainischen Rating Group ergab. 

Gleich 82 Prozent hielten Verhandlungen für einen realistischen Weg zur Beendigung des Kriegs, von ihnen wollten 62 Prozent die Hilfe anderer Länder bei der Suche nach einem Kompromiss, während sich 20 Prozent für direkte Verhandlungen mit Moskau aussprachen.

59 Prozent der Befragten befürworteten ein Ende der Kämpfe und die Suche nach einem Kompromiss, während 20 Prozent den Krieg bis zur Rückeroberung des Donbass und der Halbinsel Krim fortsetzen wollte. Lediglich 13 Prozent befürworteten eine Rückkehr zu den Trennungslinien vor dem russischen Angriff am 23. Februar - also ohne Krim und Donbass.

Die Rating Group hat insgesamt 1.66 Menschen in der Ukraine im Zeitraum zwischen dem 21. und 23. September dieses Jahres befragt. (dpa)

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Ukraine greift offenbar russische Positionen auf der Krim an

Das ukrainische Militär hat nach eigener Darstellung eine Reihe von Angriffen gegen russische Einheiten auf der besetzten Halbinsel Krim geführt. Bei einem Angriff von Kampfdrohnen gegen einen Stützpunkt in der Nähe von Simferopol seien mindestens drei Hubschrauber getroffen und zerstört worden, berichteten Militärs in einem Telegram-Kanal. Zudem seien mehrere Raketen auf einen russischen Stützpunkt bei Woloschino an der Küste abgefeuert worden. Dabei seien mindestens sechs Luftkissenboote zerstört worden. Die Auswirkungen eines Raketeneinschlags in einer Kaserne seien vorerst nicht bekannt. 

Von russischer Seite gab es dazu keine Berichte. Die Angaben konnten von unabhängiger Seite nicht geprüft werden.

Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR berichtete von einem erfolgreichen Einsatz gegen eine russische Radarstation auf der Krim. Mit Kampfdrohnen seien die Radarführung sowie andere Komponenten eines russischen Flugabwehrsystems S-400 zerstört worden, berichtete die Agentur Ukrinform unter Berufung auf HUR-Quellen. Eine kurze Videosequenz, die unabhängig nicht zugeordnet werden kann, zeigt den Anflug einer Drohne auf eine Radarkuppel. Auch dieser Bericht konnte nicht unabhängig überprüft werden. (dpa)

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Ukraine widerspricht russischen Angaben zu Gebietsgewinnen

Die Ukraine stellt die jüngsten Erfolgsmeldungen Russlands zu Gebietsgewinnen über die vergangenen Monate infrage. Den russischen Truppen sei es nicht gelungen, die vollständige Kontrolle über eine größere Stadt zu erlangen, heißt es in einer Erklärung des ukrainischen Generalstabs. Die von Russland vorgelegten Zahlen zu seiner Sommeroffensive seien „grob übertrieben“. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow hatte am Samstag erklärt, dass Russland seit März mehr als 3500 Quadratkilometer und 149 Ortschaften erobert habe. (Reuters)
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Russische Drohnenangriffe auf ukrainische Energie-Anlagen – knapp 60.000 Haushalte ohne Strom

Bei russischen Drohnenangriffen sind in der Nacht zum Sonntag in der Ukraine erneut Energie-Anlagen beschädigt worden. In der südlichen Region Odesa waren daraufhin mehr als 29.000 Haushalte ohne Strom, wie der Gouverneur der Region und der Energieversorger DTEK mitteilten. Auch in der nördlichen Region Tschernihiw kam es zu Ausfällen. Davon seien 30.000 Haushalte betroffen, erklärte Gouverneur Wjatscheslaw Tschaus.

In der Region Odesa war Gouverneur Oleh Kiper zufolge vor allem die Hafenstadt Tschornomorsk im Visier der Angreifer. Dort seien auch Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude beschädigt worden. Ein Mensch sei verletzt worden. Wegen des Stromausfalls würden wichtige Einrichtungen nun mit Generatoren betrieben.

Das ukrainische Militär teilte mit, Russland habe das Land über Nacht mit 142 Drohnen angegriffen. Die Luftabwehr habe 126 davon abgeschossen. Drohnen hätten jedoch an zehn Orten eingeschlagen. Die Angaben ließen sich unabhängig nicht überprüfen. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Russland hat seine Angriffe auf die ukrainische Energie- und Gasinfrastruktur in den vergangenen Wochen verstärkt. Die Ukraine wiederum griff russische Ölraffinerien an.

Der größte ukrainische Stromerzeuger DTEK teilte mit, vier seiner Anlagen seien in der Nacht attackiert worden. Russland beschießt seit Beginn seines umfassenden Angriffskrieges gegen die Ukraine vor 42 Monaten immer wieder die kritische Infrastruktur des Landes. Bei einem schweren russischen Angriff auf mehrere Regionen der Ukraine waren am Donnerstag in der Hauptstadt Kiew 25 Menschen getötet worden. (Reuters)

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Maria Kotsev
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Ich stelle mich darauf ein, dass dieser Krieg noch lange dauern kann.

Bundeskanzler Friedrich Merz

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stellt sich nach eigenen Worten darauf ein, dass der Krieg in der Ukraine noch lange dauern könnte. Daher habe jetzt, aber auch in Zukunft die Unterstützung der Verteidigungsfähigkeit des von Russland überfallenen Landes „absolute Priorität“, sagte Merz am Sonntag im ZDF-„Sommerinterview“. Spekulationen über westliche Bodentruppen in der Ukraine nach einem möglichen Waffenstillstand machten zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Sinn.

Auf die Frage, ob er einen Waffenstillstand noch in diesem Jahr für möglich halte, sagte Merz: „Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir es hinbekommen. Aber ich mache mir auch keine Illusionen.“ Kriege endeten in der Regel entweder durch Sieg oder Niederlage oder durch wirtschaftliche oder militärische Erschöpfung. Beides sehe er derzeit auf beiden Seiten nicht. „Ich stelle mich darauf ein, dass dieser Krieg noch lange dauern kann“, sagte daher der Kanzler.

„Wir versuchen, ihn so schnell wie möglich zu beenden. Aber ganz sicher nicht um den Preis der Kapitulation der Ukraine“, stellte er weiter klar. Ein rasches Kriegsende sei möglich, „indem die Ukraine kapituliert, aufgibt und das Land seine Eigenständigkeit verliert“. Dies sei jedoch „keine Option“. Die Folge wäre: „Dann ist übermorgen das nächste Land dran. Und dann sind überübermorgen wir dran“, warnte Merz vor weiterer Aggression durch Russland. (AFP)

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Sven Lemkemeyer

Kiew meldet Erfolge in Regionen Donezk und Dnipropetrowsk

Die ukrainischen Streitkräfte erzielen nach Angaben von Militärsprecher Wiktor Trehubow Erfolge an der Front. Sie hindern demnach russische Truppen daran, Ziele in der Region Donezk einzunehmen und stoppen weitere Vorstöße in die Region Dnipropetrowsk. In einem Abschnitt seien zudem russische Einheiten eingekesselt worden. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. (Reuters)
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Sven Lemkemeyer
Der russische Generalstabschef: Waleri Gerassimow.
Der russische Generalstabschef: Waleri Gerassimow.   Bild: dpa/AP//Russian Defense Ministry Press Service

Russischer Armeechef kündigt Herbstoffensive an

Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow hat ungeachtet westlicher Forderungen nach Friedensverhandlungen eine Fortsetzung des russischen Angriffskrieges mit neuen Zielen für eine Herbstoffensive angekündigt. Es liefen derzeit unaufhörlich Angriffe entlang der gesamten Frontlinie, sagte Gerassimow zu der seit mehr als dreieinhalb Jahren andauernden Invasion in der Ukraine. „Heute legen wir die Aufgaben fest für die Gruppen der Streitkräfte, die auf die Herbstperiode gerichtet sind“, sagte er. Die Aussagen stehen im Gegensatz zu den Forderungen etwa von US-Präsident Donald Trump, den Krieg rasch zu beenden

Nach Darstellung von Gerassimow werden im Moment rund 99,7 Prozent des ukrainischen Gebiets Luhansk von den russischen Streitkräften kontrolliert. Im ukrainischen Gebiet Donezk seien es 79 Prozent und in den Gebieten Cherson 76 Prozent und Saporischschja 74 Prozent. Unabhängig überprüfbar sind die Angaben nicht. (dpa)

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Sven Lemkemeyer

Putin zu Gipfel in China eingetroffen

Der russische Präsident Wladimir Putin trifft zum Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in der nordchinesischen Stadt Tianjin ein, meldet das chinesische Staatsfernsehen. Gastgeber des Treffens mit rund 20 weiteren Staats- und Regierungschefs ist sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping. (Reuters)
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Sven Lemkemeyer

Selenskyj fordert Druck in China auf Putin - insbesondere durch Indien

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat von internationalen Staatenführern mehr Druck auf Russlands Präsident Wladimir Putin gefordert. Er habe mit Indiens Premierminister Narenda Modi, der Putin treffen wolle, gesprochen, damit bei dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) die Notwendigkeit unterstrichen werde, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden, sagte Selenskyj. Er erwarte, dass sich Modi für einen Waffenstillstand in der Ukraine einsetze.

Einmal mehr forderte Selenskyj auch eine Waffenruhe als Voraussetzung für den Beginn von Friedensverhandlungen. Russland dagegen will nach eigenen Angaben einen dauerhaften Frieden aushandeln, ohne vorher die Waffen schweigen zu lassen.

Trotz fehlender Signale aus Moskau zeigte sich Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft einmal mehr zu einem Treffen mit Putin bereit. Sein Unterhändler Rustem Umjewrow habe dazu in der Türkei und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Saudi-Arabien und in Katar Gespräche geführt. Sie alle seien bereit, ein solches Treffen auszurichten - auch die Schweiz.

Selenskyj kündigte zugleich weitere Treffen nächste Woche in Europa an, um eine „starke Antwort“ gegen Moskau zu gewährleisten. Details nannte er nicht, es dürfte aber um neue Sanktionen gegen Russland gehen.

Putin nimmt bei seinem viertägigen China-Aufenthalt am Sonntag zuerst am Gipfel der Shanghai Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in der nordchinesischen Hafenstadt Tianjin teil. Am Mittwoch wird er in Peking einer Militärparade beiwohnen. Dem chinesischen Außenamt zufolge soll es der größte Gipfel seit Bestehen der SOZ werden. Insgesamt erwartet das aktuelle Vorsitz-Land China Vertreter von 20 Staaten und 10 Organisationen. (dpa)


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Jean Mikhail

Indiens Regierungschef spricht mit Selenskyj über Ukraine-Krieg

Indiens Regierungschef Narendra Modi hat vor seinem geplanten Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin in China mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt beraten. „Wir haben uns über den anhaltenden Konflikt, seine humanitären Aspekte und die Bemühungen um die Wiederherstellung von Frieden und Stabilität ausgetauscht“, schrieb Modi am Samstag nach dem Telefonat mit Selenskyj in Onlinenetzwerken. „Indien unterstützt alle Bemühungen in dieser Richtung uneingeschränkt“, fügte er hinzu.
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Sven Lemkemeyer

Waldbrand durch abgestürzte ukrainische Drohne nahe „Putins Palast“ in Südrussland

Russische Feuerwehrleute haben am Samstag in der Nähe einer Luxus-Residenz mit dem Spitznamen „Putins Palast“ gegen einen Brand angekämpft, der durch den Absturz einer ukrainischen Drohne ausgelöst worden war. Mehr als 400 Feuerwehrleute seien weiter nahe der Stadt Gelendschik in der südrussischen Schwarzmeerregion Krasnodar im Einsatz, gab das russische Katastrophenschutzministerium bekannt. 

Am Vortag veröffentlichte das Ministerium ein Video von brennenden Bäumen, aschebedeckten Böden und einem Hubschrauber, der Löschwasser transportierte. Zunächst gab es jedoch keine Hinweise darauf, dass die umstrittene Immobilie „Putins Palast“ ebenfalls von den Flammen betroffen war.

Der in russischer Haft verstorbene Oppositionelle Alexej Nawalny hatte 2021 eine Untersuchung veröffentlicht, in der er Kreml-Chef Wladimir Putin vorwarf, Eigentümer des riesigen Anwesens in Krasnodar am Schwarzen Meer zu sein. Dem Bericht zufolge wurde der prunkvolle Gebäudekomplex durch Korruption finanziert und umfasst Weinberge, eine Eishockeyhalle und ein Casino. Der russische Präsident hat jegliche Verbindung zu der Immobilie stets zurückgewiesen. (AFP)

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Sven Lemkemeyer

Merz will, dass Putin den Krieg „aus wirtschaftlichen Gründen“ beenden muss

Bundeskanzler Friedrich Merz rechnet damit, dass Russland den Krieg gegen die Ukraine erst stoppt, wenn es ihn aus wirtschaftlichen und militärischen Gründen nicht mehr führen kann. „Alle Bemühungen der letzten Wochen sind beantwortet worden mit einer noch aggressiveren Vorgehensweise dieses Regimes aus Moskau gegen die Bevölkerung in der Ukraine“, sagte Merz am Samstag auf dem Landesparteitag der CDU-NRW. „Das wird auch so lange nicht aufhören, bis wir nicht gemeinsam dafür sorgen, dass Russland diesen Krieg zumindest aus wirtschaftlichen Gründen, vielleicht auch aus militärischen Gründen ... nicht länger führt.“ Er hatte in den vergangenen Tagen verstärkte Sanktionen gegen Russland gefordert, das die Ukraine 2022 überfallen hatte.

Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatten am Freitag in Toulon betont, dass US-Präsident Donald Trump darauf reagieren müsse, dass das von ihm angekündigte Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht zustande kommt. Trump hatte dafür eine Zweiwochen-Frist gesetzt, die an diesem Wochenende ausläuft. Merz und Macron betonten, dass Putin gar kein Interesse an einer Friedenslösung habe. Russland hatte die Ukraine in den vergangenen Tagen verstärkt mit Raketen und Drohnen angegriffen. (Reuters)

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Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Russland will weiter in der Ostukraine vorgerückt sein


Die russische Armee rückt nach Angaben des Moskauer Verteidigungsministeriums in der ostukrainischen Region Donezk weiter vor. Dort sei das Dorf Komyschuwacha eingenommen worden, teilt das Ministerium mit. Dem Militär werden darüber hinaus Erfolge bei Angriffen auf ukrainische Raketen- und Luftfahrtunternehmen sowie auf Militärflugplätze zugeschrieben. Das Verteidigungsministerium meldet zudem den Abschuss von 86 ukrainischen Drohnen in der Nacht zu Samstag. Am Morgen seien 20 weitere Drohnen unschädlich gemacht worden, darunter 18 über der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim. (Reuters)
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Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Ukraine will Ölraffinerien in Krasnodar und Sysran in Russland angegriffen haben

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben Ölraffinerien in den russischen Städten Krasnodar und Sysran angegriffen. Das ukrainische Militär teilt mit, in Krasnodar im Süden Russlands habe es mehrere Explosionen gegeben und ein Feuer sei ausgebrochen. Auch in der Raffinerie in Sysran habe es infolge des Angriffs einen Brand gegeben. Laut den Behörden in Krasnodar wurde das Feuer dort durch herabstürzende Trümmerteile entfacht und ist inzwischen gelöscht. Die Anlage sei evakuiert worden, es habe keine Opfer gegeben, teilen die Behörden auf Telegram weiter mit. 
Das russische Verteidigungsministerium erklärt, in der Nacht elf ukrainische Drohnen über der Region Krasnodar abgeschossen zu haben. Der Gouverneur der Region Samara, in der Sysran liegt, bestätigt lediglich einen Angriffsversuch auf einen Industriebetrieb. Sysran liegt rund 900 Kilometer südöstlich von Moskau. (Reuters)
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