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Madlen Haarbach
Vorläufiges Polizeifazit: Mehr als 10.000 bei AfD-Demo, 24 Festnahmen
Nach dem Ende der Demonstration sprach Polizeisprecherin Anja Dierschke von über 10.000 Teilnehmenden bei der AfD-Demo und rund 1400 Gegendemonstrant:innen. Insgesamt seien, Stand 17 Uhr, mindestens 24 Menschen – sowohl bei der Demo als auch den Gegendemos – festgenommen worden.  Gegen mindestens 18 Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Körperverletzung und dem Verwenden von Symbolen verfassungswidriger Organisationen. Ein endgültiges Fazit werde es aber erst am Sonntag geben, sagte Dierschke. 

Die Bundesgeschäftsführerin von „Aufstehen gegen Rassismus“, Irmgard Wurdack, schätzte die Teilnehmenden der gemeinsamen Gegendemonstration alleine an der Reichstagswiese derweil auf bis zu 1000 Menschen ein. Bei allen Gegendemonstrationen zusammen seien es daher deutlich mehr gewesen. 
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Jan Schroeder
150 AfD-Anhänger wurden aus A&O Hotel rausgeworfen 

Heute Morgen wurde eine größere Gruppe AfD-Anhänger aus einem Hotel in Berlin geworfen, das bestätigte Phillip Winter, Sprecher der Hotelkette A&O. Zuvor hatte einer der Rausgeworfenen sich auf Twitter beschwert, dass der Geschäftsführer des Hotels keine AfD-Anhänger dulden würde. Der Mann sprach von 150 Rechten, die betroffen waren.  

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Christoph Kluge
Abreise mit Hindernissen 
Bus der AfD trifft auf Gegenprotest
Bus der AfD trifft auf Gegenprotest   credit: Christoph M. Kluge
Die Polizei geleitet zwei Reisebusse der AfD durch den Gegenprotest am Brandenburger Tor. Auf dem Platz des 18. März wird noch immer zu elektronischer Musik getanzt.
Christoph M. Kluge
AfD-Anhänger, die zu Fuß unterwegs sind, werden von Einsatzkräften in der Ebertstraße gestoppt und dürfen nicht in die Nähe der Gegenkundgebung am Brandenburger Tor gehen.
Sperre in der Ebertstraße
Sperre in der Ebertstraße   credit: Christoph M. Kluge
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Christoph Kluge
AfD-Demo beendet
Vor dem Reichstagsgebäude
Vor dem Reichstagsgebäude   credit: Christoph M. Kluge
Zum Abschluss singen die AfD-Anhänger die Nationalhymne. Vorher hat ein Redner die Grünen als "vaterlandslose Clique" bezeichnet, die Deutschland im Interesse amerikanischer Konzerne und "geostrategischer Ziele" der US-Regierung kaputtmache. Jetzt reisen die Teilnehmenden ab.
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Christoph Kluge
Marc Jongen schimpft gegen Grünen-Politiker 
Rede von Marc Jongen
Rede von Marc Jongen   credit: Christoph M. Kluge
Marc Jongen, der als "Philosoph" der Partei gilt, bezeichnet die Außenministerin Annalena Baerbock und den Wirtschaftsminister Robert Habeck (beide Grüne) als "Auftragskiller" Amerikas. Sie würden die deutsche Wirtschaft gezielt zerstören. Die Energiekrise sei in Wirklichkeit ein Ergebnis der Energiewende, behauptet er.
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Christoph Kluge
AfD-Politiker bezeichnet Berlin als "Shithole"
Bühne vor dem Bundestag
Bühne vor dem Bundestag   credit: Christoph M. Kluge
Die Spitze der AfD-Demo ist wieder vor dem Reichstagsgebäude angekommen. Die Teilnehmenden stehen zwischen großen Pfützen. Auf der Bühne treten Redner auf.

Die Berliner Landesvorsitzende Christin Brinker behauptet, eine "fünfstellige Zahl" von Menschen habe teilgenommen. Der Potsdamer AfD-Politiker Dennis Hohloch ruft den Teilnehmenden zu: "Es ist schön, in diesem Shithole Berlin so viele Patrioten demonstrieren zu sehen."

Redner Dennis Hohloch
Redner Dennis Hohloch   credit: Christoph M. Kluge
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Christoph Kluge
AfD-Demo auf den letzten Metern
Unter den Linden
Unter den Linden   credit: Christoph M. Kluge
Der Regen ist vorbei. Die Stimmung steigt wieder, während die Demo über den Boulevard Unter den Linden zieht. Am Reichstag soll die Abschlusskundgebung stattfinden. Einige Demonstranten trinken Bier.
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Madlen Haarbach

Mehr Teilnehmer als angekündigt bei AfD-Demo – wenig Gegenprotest 

Laut Polizeisprecherin Anja Dierschke hat die Polizei aktuell 8000 Teilnehmende in der AfD-Demo gezählt, angemeldet waren 4000. Die Gegenproteste vielen hingegen deutlich kleiner aus als erwartet: Hier geht die Polizei von insgesamt rund 1400 Teilnehmenden an den verschiedenen Kundgebungsorten aus.
Größere Vorfälle seien bislang nicht registriert worden, sagte Dierschke weiter. Bislang wisse sie von einer Festnahme, weil ein Gegendemonstrant zu Beginn des Aufzuges ein Banner der AfD wegreißen wollte. 
Zudem wisse die Polizei von bislang zwei Übergriffen auf Journalist:innen: So sei die Polizei mit dem Team von Stern TV in Kontakt gewesen, dass von Teilnehmern der AfD-Demo tätlich angegriffen wurde. Dabei sei niemand verletzt worden, das Team habe die Arbeit fortsetzen können. Zudem solle es einen Angriff auf ein Filmteam des Österreichischen Rundfunks (ÖRR) gegeben haben, bei dem die Kamera weggeschlagen wurde. Dazu habe es allerdings bislang keine Anzeige gegeben. 
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Christoph Kluge
AfD-Demo im Regen 
Unter den Linden
Unter den Linden   credit: Christoph M. Kluge
Es regnet in Berlin. Die AfD-Anhänger:innen schützen sich mit blauen Regenschirmen. Die meisten wirken inzwischen etwas erschöpft. Der Jugendblock ruft jedoch weiterhin trotzig Parolen wie "Deutschland zuerst!"
AfD-Demo
AfD-Demo   credit: Christoph M. Kluge
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Christoph Kluge
Beatrix von Storch läuft an der Spitze der AfD-Demo 
An der Spitze der AfD-Demo laufen Spitzenpolitiker der Partei wie Beatrix von Storch und Stephan Brandner. Neben von Storch läuft der Potsdamer Dennis Hohloch. Es ist jetzt etwas ruhiger geworden. 
Fronttransparent der AfD-Demo
Fronttransparent der AfD-Demo   credit: Christoph M. Kluge
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Christoph Kluge
AfD-Demonstranten rufen rassistische Parole
Jugendliche Gegendemonstranten
Jugendliche Gegendemonstranten   credit: Leipziger Straße
Vor dem Bundesratsgebäude protestieren Jugendliche mit Migrationshintergrund gern die AfD. Demonstranten rufen: "Abschieben!". Ein Jugendlicher lacht und ruft zurück: "Ich hab den deutschen Pass!"
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Christoph Kluge
AfD-Demo kurz vor Potsdamer Platz 
Leipziger Straße
Leipziger Straße   credit: Christoph M. Kluge
Die Spitze der AfD-Demo zieht jetzt durch die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz. Der Lautsprecherwagen spielt ein Lied mit dem Refrain: "Niemand muss die Grünen wählen". Die Menge ruft einen Sprechchor der Querdenken-Bewegung: "Frieden, Freiheit, keine Diktatur". 
Leipziger Straße
Leipziger Straße   credit: Christoph M. Kluge
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Christoph Kluge
Hass auf Journalisten 
In der Friedrichstraße versuchen TV-Journalisten, AfD-Demonstranten zu interviewen. Die rufen im Chor: "Lügenpresse!"
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Julius Geiler
Twitter
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Madlen Haarbach
Wie ernst die Teilnehmenden der AfD-Demo das mit dem Nationalismus nehmen, kann man etwa bei einem Dönerimbiss am Rande der Demo beobachten. 
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Christoph Kluge
AfD und ihre Gegner treffen aufeinander 
Friedrichstraße
Friedrichstraße   credit: Christoph M. Kluge
Gegendemonstrant:innen zeigen der AfD-Demo den Mittelfinger und rufen: "Nazis raus!". An der Friedrichstraße Ecke Jägerstraße treffen beide Gruppen direkt aufeinander, nur wenige Einsatzkräfte der Polizei stehen dazwischen. Es kommt zu Pöbeleien. "Geht arbeiten!", ruft ein AfD-Anhänger. Die Menge ruft im Chor: "Ganz Deutschland hasst die Antifa!" 
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Christoph Kluge
AfD-Demo in der Friedrichstraße
AfD-Demo in der Friedrichstraße   credit: Christoph M. Kluge
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Christoph Kluge
Konfetti für die AfD
Konfettikanone
Konfettikanone   credit: Christoph M. Kluge
Aus einem Fenster in der Friedrichstraße regnet blau-weißes Konfetti auf die AfD-Demo. Am Fenster ist niemand zu erkennen. Die Demonstrant:innen interpretieren die Aktion als Zustimmung und jubeln. Das Konfetti besteht aus zerschnittenen AfD-Flyern.
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Julius Geiler
Attacke auf Journalisten 
Auf der Wiese vor dem Reichstag wurden mehrere Pressevertreter durch Rechte angegriffen, darunter ein Team von Stern TV. Dabei soll einer Reporterin die Maske aus dem Gesicht gerissen worden sein, eine Fotografin wurde geschlagen. 
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Christoph Kluge
Laute Parolen bei der AfD-Jugend
Block der AfD-Jugendorganisation
Block der AfD-Jugendorganisation   credit: Christoph M. Kluge
Die AfD-Demo läuft über den Boulevard Unter den Linden. Der Block der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative ruft Parolen der rechten Szene wie "Festung Europa" oder "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen". 
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