1. Mai in Berlin: mehr Party und Protest als Gewalt
Rund 30 Demos waren für den Tag der Arbeit angemeldet, Zehntausende waren auf den Straßen, um zu protestieren oder einfach den Mai zu feiern. Das alles verlief weitgehend friedlich. Auch am Abend zeigte sich die Polizei zufrieden. "Insgesamt haben wir eine ruhige Lage", bilanzierte Polizeisprecher Martin Halweg. Es gebe ein "normales Straßenbild".
Sogar die "Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration" am Abend lief so schnell wie selten durch Neukölln und Kreuzberg und verlief auch ziemlich störungsfrei. Nur am vorgezogenen Endpunkt, dem Kottbusser Tor, kam es zu einigen Auseinandersetzungen. Nachdem sich die tausenden Teilnehmenden zerstreut hatten, gab es noch einmal Konflikte in der Oranienstraße. Die Polizei zeigte sich auch vorbereitet darauf, dass in der Nacht noch kleinere Gruppen randalieren könnten. Bilanz gezogen wird dann am Dienstag.
Eindrücke vom Tage können Sie auch in dem folgenden Video bei Instagram sehen.
Wir beenden damit unsere Live-Berichterstattung vom 1. Mai, bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen eine erholsame Nacht!