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Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Trump stellt baldiges Ende des Kriegs mit Iran in Aussicht – Israel will Krieg fortführen

US-Präsident Donald Trump hat ein baldiges Ende der Einsätze der US-Armee im Iran in Aussicht gestellt. Auf eine Journalistenfrage zu den erhöhten Spritpreisen im Zuge des Iran-Krieges antwortete Trump am Dienstag im Oval Office: „Ich muss nur den Iran verlassen, und das werden wir sehr bald tun, und dann werden sie zusammenbrechen.“ Anschließend sprach er von einem Zeitraum von „vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tagen länger“.

Ein Ende der Einsätze der US-Armee im Iran hänge nicht davon ab, ob eine Einigung mit dem Iran erzielt werde, erklärte Trump. „Sie müssen mit mir keinen Deal machen“, sagte er mit Blick auf die Führung in Teheran. „Wenn wir das Gefühl haben, dass sie für lange Zeit in die Steinzeit zurückversetzt wurden und nicht in der Lage sein werden, eine Atomwaffe zu entwickeln, dann werden wir abziehen.“ Es sei „irrelevant“, ob dabei eine Einigung mit Teheran erzielt werde.

Zuletzt hatte Trump immer wieder von diplomatischen Kontakten mit dem Iran gesprochen. Teheran bestreitet jedoch Gespräche mit der US-Regierung. Am Montag bekräftigte Trump, dass die USA „ernsthafte Gespräche mit einem neuen und vernünftigeren Regime“ in Teheran führten. „Wahrscheinlich“ werde es bald einen „Deal“ geben, betonte der US-Präsident.

US-Medien hatten zugleich über einen möglichen Einsatz von Bodentruppen im Iran berichtet. Dem „Wall Street Journal“ zufolge erwägt Trump, die Uran-Vorräte des Iran zu bergen, um das Land am Bau von Atomwaffen zu hindern. Trump selbst sprach überdies von einer möglichen Einnahme der iranischen Ölinsel Charg. Zuletzt drohte er dem Iran damit, die für den Ölexport wichtige Insel „in die Luft zu jagen und vollständig zu vernichten“, sollte es keine Verhandlungslösung geben.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat derweil eine Fortführung des Kriegs gegen den Iran angekündigt. „Die Kampagne ist noch nicht vorbei“, sagte Netanjahu in einer am Dienstag übertragenen Fernsehansprache und fügte an: „Wir werden das Terrorregime weiterhin zerschlagen.“ Israel sei seiner „Mission treugeblieben“, habe „das Gesicht des Nahen Ostens verändert“ und sich zu einer „Regionalmacht“ entwickelt, sagte Netanjahu weiter. (dpa)

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Maria Kotsev
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Israels Armee: Bisher mehr als 800 Luftangriffe im Iran

Die israelische Luftwaffe hat seit Beginn des gemeinsam mit den USA geführten Krieges mehr als 800 Angriffe im Iran geflogen. Dabei seien rund 16.000 verschiedene Munitionstypen eingesetzt worden, teilte die Armee am frühen Morgen mit. Gemeinsam mit den Geheimdiensten würden die „gezielten Angriffe“ gegen das iranische „Terrorregime“ fortgesetzt, hieß es. Derweil habe man weitere großangelegte Angriffe gegen Infrastruktur des iranischen Machtapparats beendet. Der von Israel und den USA begonnene Krieg befindet sich bereits in der fünften Woche.(dpa)
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Maria Kotsev
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 Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer undatierten, von der NASA zur Verfügung gestellten, Satellitenaufnahme.
 Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer undatierten, von der NASA zur Verfügung gestellten, Satellitenaufnahme.   Bild: : -/The Visible Earth/NASA/dpa

Trump: Öffnung der Straße von Hormus nicht unsere Sache

Die USA wollen die Öffnung der vom Iran weiterhin blockierten Straße von Hormus anderen Ländern überlassen. Die USA hätten mit dem Problem – eine Folge des amerikanisch-israelischen Kriegs gegen den Iran – „nichts zu tun“, sagte US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Ob und wann eine Durchfahrt der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge wieder möglich sein wird, ist jedoch völlig ungewiss. Derweil setzt der Iran gut einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss auf die benachbarten Golfstaaten mit Raketen und Drohnen fort.

In Kuwait wurden Treibstofftanks am internationalen Flughafen durch Drohnen getroffen, wie die Zivilluftfahrtbehörde des Landes in der Nacht mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen entstand nur Sachschaden. Vor der Küste Katars geriet ein Tanker unter Beschuss. Es sei ein Schaden im Rumpf oberhalb der Wasseroberfläche entstanden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit. Die Besatzung sei in Sicherheit. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb zunächst unklar. 

Im Persischen Golf liegen wichtige Häfen und Verladestationen für den globalen Handel mit Öl und Gas. Von dort bringen Schiffe ihre Fracht über die strategisch wichtige Straße von Hormus auf den Weltmarkt. Der Iran hat mit den Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. Die Preise für Rohöl und Flüssiggas sind seither deutlich angestiegen. (dpa)

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Maria Kotsev
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Iranisches Staatsfernsehen meldet Angriffe in weiten Teilen Teherans

Das iranische Staatsfernsehen hat Angriffe in weiten Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran gemeldet. Im Norden, Osten und Zentrum der Stadt seien Explosionen zu hören gewesen, berichtete der Sender Irib am Mittwoch und sprach von „Angriffen auf Teheran“. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Die USA und Israel hatten den Krieg im Nahen Osten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. (AFP)

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Maria Kotsev
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Behörde: Tanker vor Katar beschossen

Vor der Küste des Golfstaats Katar ist ein Tanker unter Beschuss geraten. Das Schiff sei rund 31 Kilometer nördlich der Hauptstadt Doha von einem nicht näher beschriebenen Projektil getroffen worden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit. Es sei ein Schaden im Rumpf oberhalb Wasseroberfläche entstanden. Die Besatzung sei in Sicherheit. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb zunächst unklar. (dpa)
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Maria Kotsev
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Eine Person trägt eine Schachtel mit Computerspielen, die sie aus ihrer zerstörten Wohnung nach den israelischen Luftangriffen auf den südlichen Vorort von Beirut,
Eine Person trägt eine Schachtel mit Computerspielen, die sie aus ihrer zerstörten Wohnung nach den israelischen Luftangriffen auf den südlichen Vorort von Beirut,   Bild: Marwan Naamani/dpa

Libanesisches Gesundheitsministerium: Sieben Tote bei israelischen Angriffen

Bei israelischen Angriffen im Süden von Beirut und in einem nahegelegenen Gebiet sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums sieben Menschen getötet worden. Bei einem israelischen Angriff auf das Viertel Dschnah in Süden der libanesischen Hauptstadt seien fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt worden, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Zudem habe ein israelischer Angriff auf ein Fahrzeug in Chaldeh südlich von Beirut zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt.

Die israelische Armee erklärte derweil, sie habe in zwei separaten Angriffen in Beirut einen „Kommandanten“ sowie ein weiteres Mitglied der pro-iranischen Hisbollah-Miliz getroffen.

Zuvor waren in der libanesischen Hauptstadt nach Angaben von Journalisten der Nachrichtenagentur AFP drei Explosionen zu hören gewesen. Ein AFP-Korrespondent sah eine Rauchwolke über dem Viertel Dschnah aufsteigen. Mehrere Krankenwagen befanden sich demnach auf dem Weg dorthin. Aufnahmen örtlicher Medien zeigten mehrere brennende Autos vor einem sich im Bau befindenden Gebäude. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen galten die Angriffe in Dschnah vier geparkten Autos. (AFP)

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Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Israel: Fabrik für Irans Chemiewaffen-Entwicklung attackiert

Israels Armee hat nach eigenen Angaben im Iran einen Hauptlieferanten für die mutmaßliche Entwicklung von Chemiewaffen bombardiert. Das Werk, das sich als ziviles Unternehmen ausgegeben habe, habe dem Machtapparat chemische Substanzen, darunter Fentanyl, für die Forschung und Entwicklung chemischer Waffen geliefert, behauptete die Armee in der Nacht. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Es ist nicht bekannt, ob der Iran zuletzt tatsächlich an der Entwicklung von Chemiewaffen für den militärischen Einsatz arbeitete. 

Fentanyl ist ein Narkosemittel. Es gelte in hohen Dosen als hochgiftig, hieß es. Die Firma habe „diese tödliche Substanz“ wissentlich und systematisch an eine Organisation des iranischen Verteidigungsministeriums geliefert, die sie für die Forschung und Entwicklung chemischer Waffen nutzte, erklärte Israels Armee. (dpa)

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Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Mehrheit der US-Bürger für schnelles Ende des Iran-Kriegs

Zwei Drittel der US-Bürger wünschen sich einer Umfrage zufolge ein schnelles Ende der amerikanischen Beteiligung am Krieg gegen den Iran. Selbst wenn dies bedeute, dass die Ziele der Regierung von Präsident Donald Trump nicht erreicht würden, sprachen sich 66 Prozent der Befragten für einen raschen Abzug aus, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervorgeht. Ein längeres Engagement, um die Mission zu erfüllen, befürworteten 27 Prozent. Insgesamt lehnten 60 Prozent der 1021 von Freitag bis Sonntag Befragten die US-Angriffe auf den Iran ab, während 35 Prozent sie guthießen. (Reuters)
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Julia Hoene
Author Julia Hoene

Iran zögert bei Gesprächen mit den USA über Kriegsende

Der Iran hat laut Außenminister Abbas Araghtschi noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, sagte der Chefdiplomat. 

Außerdem werde der Iran nur eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten in der Region akzeptieren, jedoch keine allein auf sein Land beschränkte Waffenruhe. Damit meint Araghtschi auch die Angriffe auf mit dem Iran verbündete Gruppen wie die libanesische Hisbollah. (dpa)

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Christoph Zempel

Netanjahu geht von Sturz der iranischen Führung aus

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass Irans Regierung früher oder später stürzen wird. „Das Ayatollah-Regime im Iran ist schwächer denn je“, sagte er in einer am Abend ausgestrahlten Videobotschaft und fügte hinzu: „Und ich sage Ihnen, früher oder später wird es stürzen.“ Wann und wie genau sich ein Machtwechsel vollziehen könnte, ließ er offen.

Der Kampf gegen die iranische Führung sei noch nicht vorbei, sage Netanjahu zugleich. Der Iran kann demnach Israel noch immer bedrohen, allerdings nicht mehr seine Existenz gefährden. Teheran sei inzwischen etwa nicht mehr in der Lage, Zehntausende ballistische Raketen und Marschflugkörper auf Israel zu feuern. 

Der israelische Regierungschef hatte sich bereits mehrfach direkt an das iranische Volk gewandt und dabei zum Sturz der Führung in Teheran aufgerufen. (dpa)

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Christoph Zempel

USA warnen Bürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen

Das US-Außenministerium warnt amerikanische Staatsbürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen und ruft sie auf, Schutz zu suchen. Die US-Botschaft teilt in einem Sicherheitshinweis mit, dass Hotels, US-Unternehmen und Bildungseinrichtungen potenzielle Ziele seien. Amerikaner sollen bis auf Weiteres in Gebäuden bleiben und sich von Fenstern fernhalten. Iranischen staatlichen Medien zufolge wollen die Revolutionsgarden ab Mittwoch als Vergeltung für Attacken auf den Iran US-Firmen im Nahen Osten ins Visier nehmen. (Reuters)
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Christoph Zempel

Nordisrael am Abend unter Dauerbeschuss der Hisbollah

Die libanesische Hisbollah feuert weiterhin Raketen und Drohnen auf Israel - in mehreren Gebieten im Norden des Landes haben am Abend immer wieder die Warnsirenen geheult. Betroffen war auch die Küstenstadt Haifa. Im westlichen Teil Galiläas gab es laut der Zeitung „Haaretz“ innerhalb einer Stunde sechsmal Raketenalarm. Israelischen Medien zufolge wurde ein Kind in Nordisrael leicht verletzt.

Israels Armee teilte auf Anfrage mit, die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz habe im Laufe des Tages Dutzende Drohnen und Raketen auf Israel gefeuert. Die Hisbollah reklamierte mehrere Angriffe auf Israel für sich.

Aus dem Libanon gab es derweil Berichte über Angriffe Israels. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Vor einem Bombardement in den südlichen Vororten von Beirut hatte das israelische Militär Menschen in einem Gebäude und angrenzenden Häusern aufgerufen, diese zu verlassen, da sie sich in der Nähe einer „Einrichtung der Hisbollah“ befänden. Die dicht besiedelten Vororte im Süden Beiruts gelten als Hochburg der Miliz.

Israels Armee teilte am Abend unterdes mit, sie habe seit Anfang März mehr als 180 Raketenabschussrampen im Libanon zerstört. Nach Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat hatte auch die libanesische Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen, Israel reagierte mit heftigen Luftangriffen und Bodeneinsätzen in dem nördlichen Nachbarland. (dpa)

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Christoph Zempel

Trump: Straße von Hormus öffnet sich „automatisch“

US-Präsident Donald Trump könnte er die Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus den Ländern überlassen, „die sie nutzen“. Zugleich behauptete Trump in einem Interview der „New York Post“, die Meerenge werde sich mit dem Abschluss der US-Kriegshandlungen „automatisch“ wieder öffnen.

Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Weg für Tankschiffe mit Erdöl und Flüssiggas aus der an Vorkommen reichen Region. Der Iran legte mit Attacken und Drohungen den Schiffsverkehr dort weitgehend lahm - und ließ bisher nur wenige Tanker durch. Das sorgt seit Wochen für steigende Energiepreise rund um die Welt und stört unter anderem die Versorgung mit Dünger. Das teurere Benzin schürt auch Unzufriedenheit mit Trumps Vorgehen in den USA.

„Automatisch offen“

Angesprochen auf einen Bericht im „Wall Street Journal“, wonach er den US-Militäreinsatz auch ohne eine Öffnung der Straße von Hormus beenden könnte, sagte Trump, er mache sich keine Gedanken darüber. Sein Ziel sei gewesen, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen könne. „Sie werden keine Atomwaffe haben. Wenn wir gehen, wird die Straße automatisch offen sein“, fuhr er fort.

Zugleich sagte Trump in dem Interview, der Iran habe keine militärische Macht mehr. „Lasst die Länder, die die Straße nutzen - lasst sie loslegen und sie öffnen“, sagte er weiter. Zuvor hatte er Ländern wie Großbritannien empfohlen, sich Öl entweder von den USA zu kaufen oder es selbst von der Straße von Hormus zu holen. (dpa)

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Christoph Zempel

Klöckner: Freiheitskampf im Iran kein westlicher Export

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Protest der Menschen im Iran gewürdigt. „Der Freiheitskampf im Iran ist kein westlicher Export in dieses Land“, sagte die CDU-Politikerin bei der Verleihung des ersten Europäischen Paulskirchenpreises in der Paulskirche in Frankfurt am Main. Er komme aus der Mitte der Gesellschaft und sei Ausdruck des Willens eines Volkes nach Recht und Freiheit.

Der Preis ging an die iranische Journalistin und Aktivistin Masih Alinejad. Sie sei „eine Frau, für die im Iran kein Platz vorgesehen war“, sagte Klöckner. Sie zeige Frauen, dass Gehorsam eben nicht naturgegeben sei. Erst vor wenigen Tagen habe es einen Tötungsversuch gegen sie gegeben und der US-amerikanische Geheimdienst habe ihr abgeraten, nach Frankfurt zu kommen. 

Alinejad sagte, als sie Klöckner das erste Mal getroffen habe, sei sie frustriert von den deutschen Politikerinnen und Politikern gewesen. „Ich kann Deutschland kritisieren und zurückkommen. Das nennt sich Demokratie. Und das ist, was ich für mein Land will.“ 

Sie habe viel geweint, sagte sie. Vor ihrer Rede trat unter anderem ein Chor in der Paulskirche auf. „Der Anblick von Frauen und Männern, die Schulter an Schulter gesungen haben, hat mich zu Tränen gerührt“, sagte Alinejad. „Denn in meinem Land dürfen Frauen nicht singen. Wir kommen ins Gefängnis, wenn wir singen.“ Islamistische Ideologie sei eine Waffe gegen Menschlichkeit, Demokratie und ein normales Leben. (dpa)

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Christoph Zempel
Der iranische Präsident Massud Peseschkian.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian.   Bild: Vahid Salemi/AP/dpa

Irans Präsident fordert „Garantien“ bei Beendigung des Krieges

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat für den Fall einer Beendigung des Krieges „Garantien“ verlangt. „Wir haben den nötigen Willen, um den Konflikt zu beenden“, sagte Peseschkian am Dienstag in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident António Costa. Dies gelte „unter der Bedingung“, dass die „notwendigen Garantien“ gegeben seien, „um eine Wiederholung der Aggression zu verhindern“. 

Dabei erwähnte Peseschkian auch finanzielle Entschädigungen sowie eine klare Festlegung der Verantwortlichkeiten für den Krieg. Von der Führung in Teheran war in den vergangenen Wochen mehrfach betont worden, der Krieg ende nicht, wenn US-Präsident Donald Trump dies wolle, sondern wenn der Iran dies beschließe. (AFP)

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Christoph Zempel

Streit um Luftraum-Nutzung: Trump wettert gegen Frankreich

Im Streit um die Nutzung von Luftraum für den Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump Frankreich attackiert. „Frankreich hat Flugzeugen, die mit Militärgütern beladen nach Israel fliegen wollten, den Überflug über französisches Hoheitsgebiet verweigert“, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Frankreich habe sich in Bezug auf den Iran-Krieg sehr unkooperativ verhalten, fügte er hinzu. „Die USA werden sich daran ERINNERN.“

Eine Sperrung des Luftraums für Flugzeuge, die mit dem Iran-Krieg in Verbindung stehen, gibt es in Frankreich aber nicht, wie aus einer Reaktion des Élysée-Palasts und Recherchen der Zeitung „Le Monde“ hervorgeht. 
„US-Flugzeuge dürfen unter Einhaltung der internationalen Vorschriften für den Überflug von Staatsluftfahrzeugen französisches Hoheitsgebiet überfliegen“, sagte eine diplomatische Quelle der Zeitung.

Militärflüge über Frankreich müssen einzeln genehmigt werden

Wie „Le Monde“ unter Verweis auf drei offizielle Quellen berichtete, die namentlich nicht genannt werden wollten, müsse für Kampfflugzeuge und Transportflugzeuge mit Militärgütern gegenwärtig jeweils für jeden Flug eine Erlaubnis in Frankreich eingeholt werden, eine sogenannte „diplomatic overflight clearance“. Möglich ist also, dass einzelne Flüge nicht sofort die Erlaubnis erhielten und dies zu Trumps Reaktion führte.

Der Élysée-Palast äußerte sich „überrascht“ über die Mitteilung des US-Präsidenten. „Frankreich hat seine Haltung seit dem ersten Tag nicht geändert, und wir bekräftigen diese Entscheidung, die mit der französischen Position seit Beginn dieses Konflikts im Einklang steht“, hieß es lediglich aus dem Élysée-Palast. (dpa)

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Christoph Zempel

Botschaft zu Krieg: Iranisches Team zeigt Bilder von Kindern

Vor den Augen von FIFA-Präsident Gianni Infantino haben iranische Fußball-Nationalspieler vor einem Testspiel Bilder gezeigt, die im Krieg getötete Kinder zeigen sollen. Bei der Nationalhymne vor der Partie im türkischen Antalya gegen Costa Rica hielten die Fußballer und Funktionäre die Bilder in den Händen. Die darauf zu sehenden Kinder sollen bei einem Angriff der USA und Israels auf den Iran ihr Leben verloren haben.

Bereits am Freitag hatten die Spieler ihr Testspiel gegen Nigeria (1:2) für eine ähnliche Aktion genutzt. Sie hatten das Spielfeld mit Schulranzen in der Hand betreten. Damit spielten sie auf einen Bombenangriff auf eine Mädchenschule im Süden Irans an, bei dem Ende Februar zahlreiche Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren, viele Lehrerinnen sowie Eltern starben. Medienberichten zufolge sollen US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich sein. (dpa)

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Christoph Zempel
UN-Friedenstruppen des indischen Kontingents sichern die libanesische Grenze zu Israel. (Symbolfoto)
UN-Friedenstruppen des indischen Kontingents sichern die libanesische Grenze zu Israel. (Symbolfoto)   Bild: Marwan Naamani/dpa

Sicherheitskreise: UN-Soldat im Libanon starb durch israelischen Beschuss

Der am Sonntag im Südlibanon getötete Blauhelmsoldat ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen der Vereinten Nationen (UNO) durch israelischen Beschuss gestorben. Im Zuge der Ermittlungen seien „Beweise“ dafür gefunden worden, dass der indonesische Soldat durch den Beschuss eines israelischen Panzers auf eine Stellung der UN-Mission Unifil getötet wurde, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus den Sicherheitskreisen. 

Nachdem in den vergangenen Tagen insgesamt drei Blauhelmsoldaten im Südlibanon getötet worden waren, kam der UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Der indonesische Unifil-Soldat war am Sonntag in der Nähe der libanesischen Stadt Adschit al-Kusair nahe der Grenze zu Israel bei der Explosion eines Geschosses getötet worden.  Dort seien „Trümmerteile einer Panzergranate“ gefunden worden, hieß es weiter aus den Sicherheitskreisen. 

Am Montag wurden dann bei einer erneuten Explosion im Südlibanon zwei weitere Soldaten aus Indonesien getötet. Nach Unifil-Angaben wurden bei dem zweiten Vorfall zudem zwei weitere ihrer Soldaten verletzt, einer von ihnen schwer. Die Explosion sei möglicherweise durch eine Landmine ausgelöst worden. (AFP)

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Christoph Zempel

Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf Vertretungen von US-Konzernen

Die Revolutionsgarden drohen mit Attacken auf US-Unternehmen in der Region. Dies melden staatliche Medien. Auf der Liste der 18 anvisierten Konzerne stehen unter anderem Microsoft, Google, Apple, Intel, IBM, Tesla und Boeing. „Diese Unternehmen müssen ab dem 1. April um 20.00 Uhr Teheraner Zeit als Vergeltung für jeden Terrorakt im Iran mit der Zerstörung ihrer jeweiligen Zweigstellen rechnen“, heißt es in einer Erklärung der Garden. (Reuters)
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