Der Krieg habe die iranische Führung und ihre regionalen Verbündeten geschwächt, sagte Netanjahu. „Sie drohten uns mit der Vernichtung - und jetzt kämpfen sie selbst um ihr Überleben.“
Der israelische Regierungschef gab zudem an, dass der Libanon „im vergangenen Monat mehrmals den Beginn direkter Friedensgespräche“ vorgeschlagen habe. „Ich habe meine Zustimmung gegeben, aber unter zwei Bedingungen: Wir wollen die Entwaffnung der Hisbollah. Und wir wollen ein echtes Friedensabkommen, das über Generationen Bestand hat.“ (AFP)
Tasnim zufolge besteht die iranische Delegation auf der „Wahrung der militärischen Errungenschaften“, eine mögliche Anspielung auf das Raketenprogramm der Islamischen Republik. Den größten Streit soll es beiden Berichten zufolge jedoch bei Fragen rund um die Straße von Hormus geben. (dpa)
Die Hisbollah teilte derweil mit, sie habe israelische Truppen im Süden des Libanons mit einer Rakete angegriffen. Von Israels Armee hieß es, sie habe binnen 24 Stunden mehr als 200 Hisbollah-Ziele im Libanon beschossen. (dpa)
Ein hochrangiger Regierungsbeamter des Weißen Hauses bestätigte ein trilaterales Treffen an diesem Samstag. Zuvor hatte es bereits aus pakistanischen Sicherheitskreisen geheißen, dass es direkte Gespräche gebe.
Die von Pakistan vermittelte Verhandlungsrunde ist laut „New York Times“ das hochrangigste direkte Treffen zwischen US-amerikanischen und iranischen Beamten seit der Islamischen Revolution im Iran 1979. Nach dieser hatten sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern dauerhaft stark verschlechtert. (dpa)